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Inklusion. Das Oberlinhaus bezieht Position.

In der öffentlichen Diskussion wird der Begriff Inklusion oft auf die Frage
reduziert, ob Kinder mit und ohne Behinderung gemeinsam unterrichtet
werden können, sollen und müssen.
Natürlich ist diese Frage wichtig, aber gelingende Inklusion kann und
will viel mehr. Es ist an der Zeit, den Begriff Inklusion zu öffnen, damit sich
die ganze Kraft des Inklusionsgedankens entfalten kann.

Unsere Arbeitsgruppe

Das Oberlinhaus hat in einer Arbeitsgruppe erarbeitet, wie wir Inklusion
verstehen, erleben und leben. Dabei ist schnell klar geworden, dass wir
mit unserem spezialisierten Fachwissen die Gesellschaft bereichern können.
Besonders, wenn es um die große Aufgabe geht, Ausgrenzung zu
verhindern und gelingende Gemeinschaft zu gestalten.

Das große Miteinander

Wir verstehen Inklusion als einen anhaltenden gesamtgesellschaftlichen
Prozess. Daran wirken alle Menschen guten Willens mit. Denn gelingende
Inklusion kommt nie ans Ziel. Deshalb arbeiten wir mit Spezialwissen für
das Miteinander aller. In welcher Form das geschieht, das muss der Wahl
des Einzelnen überlassen werden.

Unsere Haltung

Das Oberlinhaus gestaltet Inklusion für Menschen mit Behinderung in den
Bereichen Bildung, Wohnen, Arbeit. Die Notwendigkeit, die Gesellschaft
offener zu machen, betrifft jedoch noch viel mehr Bereiche. Das Oberlinhaus
macht nie die ganze Inklusion, wohl aber ganz Inklusion.
Unsere Haltung ist auch biblisch begründet. Im Galaterbrief hebt der
Apostel Paulus damalige gesellschaftliche Grenzen auf, wenn er sagt:
„Hier ist nicht Jude noch Grieche, hier ist nicht Sklave oder Freier, hier ist
nicht Mann noch Frau, ihr seid allesamt einer in Christus.“ Gal. 3,28

Ich danke der gesamten Arbeitsgruppe. Ohne das tiefe Verständnis für die
Sache, die gute Kenntnis der Arbeit im Oberlinhaus und die Bereitschaft,
neue Antworten zu suchen, gäbe es diesen Leitfaden nicht.

Matthias Fichtmüller,
Theologischer Vorstand im Oberlinhaus

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